Auch wenn eine mechanische Uhr nicht haargenau mit der Präzision einer Atomuhr arbeitet, so gibt es keinen Grund zur Unzufriedenheit. Das Zeitzeichen wird durch die schrankgrosse Cäsium-Zeitbasis der Physikalisch technischen Bundesanstalt in Braunschweig unter optimalen Raum- und Temperaturverhältnissen vermittelt.
Eine Armbanduhr arbeitet unter ungleich schwereren Bedingungen. Ihr Gang wird durch Lagenveränderung, schwankende Temperatur, Magnetismus, Staub, Kondenswasser, unregelmässiges Aufziehen und Ölen nachteilig beeinflusst. Trotzdem zählt sie jeden Tag 86400 Sekunden ab. Und wenn sie auch etwas variiert, so ist sie immer noch recht nahe an der 100%-Präzision!
Geht eine mechanische Uhr nur eine Sekunde pro Tag vor, so hat sie eine Gangabweichung von 0,0011 Prozent! So gesehen geht die Uhr enorm genau.